Gedanken / Entscheidung: Tun oder Sein?

Viel tun - mehr Wert - mehr sein


Unsere Eltern tun häufig viel und erkennen in sich nicht, dass sie längst das sind, was wir lieben.


Sie kämpfen um die Liebe und wir es verstört mit an, wenn Mama zB. sagt, Papa wäre sauer, wenn sie das nicht noch fertig bekommt, bevor er heimkommt.


Alles ufert in Stress aus und Unzufriedenheit macht sich breit. Dann kommt Papa heim und möchte Mama überraschen: was passiert ist, dass Mama wütend auf Papa ist und ihn anschreit, denn er würde nie sehen, was sie immer alles macht.

Doch als Kind können wir beide begreifen, Mama zieht uns dann an sich und sagt so etwas wie: "wenigstens hab ich Dich und Du weißt, was Mama alles für Dich tut...."

In folgenden Fällen setzt man unbewusst Kinder unter Druck und möchte, das sie sich entscheiden. Wenn der Vater noch enttäuscht das haus verlässt, gehen Kinder davon aus, dass sie und ihr "nichts dazu sagen" Schuld daran ist.

Zudem fühlt sich der Vater nicht gebraucht und geht seine eignen Wege, denn er fühlt sich ungeliebt. Meist will er vergessen.. Alkohol ...   .

Mama hat sich selbst in den Kopf gesetzt, dass sie nur liebenswert ist, wenn sie tut, was von ihr verlangt wird ( was eine Illusion aus ihrer Kindheit ist).

Vater denkt, das man Frauen nichts recht machen kann und gibt auf.

Das Kind hat beide verloren und fühlt sich mit verantwortlich, alles wieder in Ordnung zu bringen, denn ihre Welt ist ihre Schuld und sie können später zu Weltverbesserer werden, weil die Welt nun mal im Kleinen Mama und Papa war und jetzt das Programm automatisch abspielt.

Obwohl alle im Sein sind, müssen nun alle kämpfen um zu werden.

in liebevoller Umarmung.

eure Time Less

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